Holz, Kunststoff, Beton - worauf setzen Profis?


Es gibt drei häufig eingesetzte Materialien für die Reitplatzeinfassung: Holz, Beton, Kunststoff.
Jeder Hersteller bietet dazu jeweils nochmal unterschiedliche Varianten und Systeme an. Auffällig ist, dass der Großteil der Reitplatzbauer Holzeinfassungen empfiehlt. Das wird vor allem an schlechten Erfahrungen mit anderen Varianten liegen.

Auch wir mussten schon feststellen, dass z.B. Reitplatzeinfassungen aus Kunststoff zum Verziehen (durch die Ausdehnung respektive Zusammenziehen bei Temperaturschwankungen) neigen. Einige Produkte sind sogar brüchig und bieten daher nicht allzu lang Freude. Das muss natürlich nicht bei allen Produkten der Fall sein, aber auffällig ist, dass viele Reitplatzbauer eher von Kunststoff abraten.

Einfassungen aus Beton wiederrum überzeugen zwar durch ihre Langlebigkeit, können aber von uns nicht empfohlen werden, weil das Verletzungsrisiko zu hoch ist, wenn das Pferd mal auf eines der Betonelemente tritt. Das bestätigen auch Tierärzte.


Auf dem Foto ist das Problem gut zu erkennen. Eine scharfe Kante an der Betoneinfassung birgt zusätzliche Verletzungsgefahr.

 

Zu guter Letzt bleibt die Reitplatzumrandung aus Holz. Um es gleich vorwegzunehmen: Der Nachteil einer Holzeinfassung liegt natürlich in der begrenzten Lebensdauer (je nach Holzart 10-20 Jahre).
Doch die Vorteile bewegen Profis wohl dazu Reitplatzumrandungen aus Holz zu bevorzugen:
Neben der schönen, natürlichen Optik und den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten spielt vor allem ein wichtiger, praktischer Aspekt eine Rolle. Eine Holz-Reitplatzeinfassung bietet hohen Schutz vor Verletzungen.

Wie schleppt man eigentlich richtig?

Ist der Reitplatzbau erstmal abgeschlossen, geht die eigentliche Arbeit erst los. Denn wer seinen Reitboden richtig pflegt kann die Haltbarkeit locker verdoppeln! Dazu gehört auch das richtige Schleppen des Reitplatzes.

Vlies - Die richtige Mischung

Vlies - Die richtige Mischung Gerade Reithallenböden werden oft mit einem Reitsand-Vlies-Gemisch erstellt. Hier gilt es, auf die richtige Mischung zu achten, damit der Reitboden nicht zu fest wird und guten Reitkomfort bietet.