Die FLL hat mit den "Richtlinien zur Planung und Gestaltung von Reitplätzen" genaue Parameter für den Reitplatzbau festgelegt. Unter anderem auch, was die ideale Eintrittstiefe in die Tretschicht ist. Es ist wichtig, dass der Reitboden diese Eintrittstiefe erreicht, damit Gelenke und Sehnen des Pferdes geschont werden. Laut der FLL Richtlinie zum Reitplatzbau liegt die ideale Eintrittstiefe zwischen etwa 10mm und 50mm. Nur ein Reitsand, der diese Anforderungen erfüllt, kann als ideal für den Reitplatzbau angesehen werden.

Nordsand erfüllt diese Anforderungen perfekt. Nordsand erreicht eine Eintrittstiefe von 15mm (Labortest) und liegt somit im Idealbereich.



Was "Gelenk- und Sehnenschonend" eigentlich bedeutet


Oft werden die Gelenke und Sehnen unserer Vierbeiner in einem Atemzug genannt, wenn es um das Thema Reitboden geht. Das führt hin und wieder zu Verwechslungen. Darum:

Sehnen können durch zu tiefe Reitplatzbeläge belastet werden. Bei permanent zu hohen Eintrittstiefen können Sehnenschäden die Folge sein.

Gelenke werden durch zu harte (stumpfe) Tretschichten überansprucht.



Sehnenprobleme gibt es heute immer seltener. Gelenkprobleme sind auf dem Vormarsch.
Ein Problem dabei: Zu stumpfe Reitböden


Der heute weit verbreitete und leider zu oft unprofessionelle Einsatz von Vlieshäcksel (oder Vliesfasern) als Beimischung in die Tretschicht führt oft zu stumpfen Reitböden. Zu diesem Thema haben wir auch in diesem Artikel ausführlich Stellung genommen: Warum zu hohe Vlieshäcksel-Mischungen die Gelenke belasten können.

So oder so: Der wichtigste Tipp für den Aufbau von Reitplatz, Reithallenboden, Paddock und Longierzirkel kann nur lauten:
Setzen Sie auf unterschiedliche Tretschicht-Zusammensetzungen und trainieren Sie Ihre Pferde auf unterschiedlichen Belägen. Das ist die beste Vorsorge!



Das Problem mit dem Trennschichtvlies

Wenn Geld gespart werden soll oder ein spezieller Unterbau für den Reitplatz aufgrund von Umweltschutzauflagen nicht in Frage kommt, greifen Reitstallbetreiber hin und wieder auf ein Trennschichtvlies zurück. Doch das birgt Risiken...

Wie schleppt man eigentlich richtig?

Ist der Reitplatzbau erstmal abgeschlossen, geht die eigentliche Arbeit erst los. Denn wer seinen Reitboden richtig pflegt kann die Haltbarkeit locker verdoppeln! Dazu gehört auch das richtige Schleppen des Reitplatzes.